Der Imam vom dār al-hiǧra Mālik b. Anas

Abstract

 

Der folgende Artikel gibt einen Einblick in das Leben des Imam Mālik b. Anas. Im Detail werden sein Streben nach islamischem Wissen, seine Doktrin hinsichtlich des Erwerbs dessen und seine Glaubenslehre behandelt. Darüber hinaus werden einige Eigenschaften, wie sein außergewöhnlich gutes Gedächtnis und seine Genügsamkeit thematisiert. Um seine besondere Stellung hervorzuheben, wird des Weiteren auf sein Ansehen bei den Kalifen seiner Zeit eingegangen und beispielhaft werden einige Aussprüche von großen Gelehrten über Imam Mālik b. Anas angeführt.

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Infografik

Name und Stammbaum

Mālik b. Anas gilt als der „Scheich des Islams“ und als „Beweis der islamischen Gemeinschaft“ (ḥuǧǧat al-umma). Darüber hinaus war er als Imam von Medina (dār al-hijra) bekannt.

Sein vollständiger Namen lautete Mālik b. Anas b. Abī ʿĀmir b. ʿAmr b. al-Ḥāriṯ al-Aṣbaḥī und er ist ebenso unter dem Namen Abū ʿAbdullāh bekannt.

Die Mutter von Mālik b. Anas hieß ʿĀlīya b. Šarīk al-Azdīya.[1]

Die Geburt von Mālik b. Anas

Mālik b. Anas wurde im Jahre 93 (n. H.) geboren. Laut verschiedener Quellen war seine Mutter insgesamt drei Jahre lang mit ihm schwanger.[2]

Das Aussehen von Mālik b. Anas

Bezüglich der physischen Erscheinung von Mālik b. Anas wird überliefert, dass er von großer Statur war. Darüber hinaus galt er als wohlbeleibt und hatte einen verhältnismäßig großen Kopf. Mālik b. Anas war hellhäutig und sein Kopfhaar und Bart waren blond. Jedoch schnitt er für gewöhnlich seine Haare gänzlich ab, sodass er eine Glatze hatte. Zusätzlich dazu hatte er blaue Augen und rasierte seinen Schnurrbart meistens nicht gänzlich ab.[3]

ʿĪsā b. ʿUmar (gest. 149/766) sagte über Māliks Erscheinungsbild: „Ich habe niemanden gesehen, egal ob hell- oder dunkelhäutig, der besser ausgesehen hat als Mālik. Genauso habe ich niemanden gesehen, dessen Kleidung weißer war als die von Mālik.“[4]

Auch Abū ʿĀṣim an-Nabīl (gest. 212/827), der Scheich von al-Buẖārī, äußerte sich über das Aussehen Māliks, indem er sagte: „Ich habe keinen Traditionarier (muḥaddiṯ) gesehen, der schöner war als Mālik.“[5]

Māliks Fleiß im Streben nach Wissen

Der Weg des Wissenserwerbs begann für Mālik zwischen dem 13. und 19. Lebensjahr, woraufhin er mit 21. Jahren mit dem Bekanntgeben von Rechtsgutachten fortfuhr.

Es wird von zahlreichen Quellen überliefert, dass Studenten des Wissens aus dem gesamten Kalifatstaat des Amirs Abū Ǧaʿfar al-Manṣūr zu Mālik kamen, um von ihm zu lernen. Dies geschah bereits in Zeiten, in denen Mālik selbst noch ein Jüngling war. Und auch in dem Kalifatstaat nach Abū Ǧaʿfar al-Manṣūr, dem Staat von ar-Rašīd, kamen die Studenten in großen Scharen zu ihm, bis hin zu Māliks Ableben.[6]

Mālik b. Anas sagte selbst: „Ich ging mit einem Jungen zu Nāfiʿ (gest. 116/726)[7] während ich ein kleiner Junge war. Er pflegte, von seiner Treppe herunterzukommen, bei mir zu stehen und mir von Hadithen zu berichten. Und er pflegte es nach dem Morgengebet in der Moschee zu verweilen. Fast niemand kam in dieser Zeit zu ihm.“[8]

Auch war Mālik b. Anas stets bei Sitzungen von Rabīʿa b. Abī ʿAbd ar-Raḥmān (gest. 136/754) anwesend, von dem er sein Wissen nahm. Danach zog er sich von ihm zurück und viele Studenten des Wissens, die zuvor bei Rabīʿa b. Abī ʿAbd ar-Raḥmān saßen, kamen zu Mālik, um stattdessen bei ihm in den Wissenssitzungen teilzunehmen. Zu der Zeit von Rabīʿa hatte Mālik etwa genauso viele Anwesenden in seinen Sitzungen wie Rabīʿa. Und teilweise befanden sich in den Sitzungen von Mālik sogar mehr Studenten.[9]

Die Lehrer von Mālik b. Anas

Mālik b. Anas nahm sein Wissen von folgenden Personen: Nāfiʿ, Saʿīd al-Maqburī, ʿĀmir b. ʿAbdallāh b. az-Zubair, Ibn al-Munkadir, az-Zuhrī, Abdullāh b. Dīnār, Isḥāq b. ʿAbdallāh b. Abī Ṭalḥa, Ayyūb as-Siẖtiyānī[10], Rabīʿa ar-Raʾī, Zaid b. Aslam, Salama b. Dīnār Abū Ḥāzim, Suhail b. Abī Ṣālih, Ṣāliḥ b. Kaisān, Ṣafwān b. Sulaim, Abī az-Zinād ʿAbdallāh b. Ḏakwān, ʿAbd ar-Raḥmān b. al-Qāsim, ʿAbd ar-Raḥmān b. Abī Ṣaʿṣa, ʿAṭāʾ al-H̱urāsānī, ʿAlqama b. Abī ʿAlqama, Muḥammad b. Abī Bakr b. Ḥazm und von vielen weiteren.[11]

Māliks Auffassung hinsichtlich der Aneignung von Wissen

Bezüglich der Auffassung Māliks vom Wissenserwerb sagte Ibn Abī Uwais (gest. 226/841), dass er seinen Onkel Mālik b. Anas sagen hörte: „Wahrlich, dieses Wissen ist die Religion. So soll jeder schauen, von wo er sich seine Religion aneignet. Ich habe siebzig Menschen bei diesen Säulen gesehen, die sagten: ,Der Gesandte, Allahs Segen und Frieden auf ihm, sagte.‘“[12] Und er zeigte dabei in die Richtung der Prophetenmoschee. „Jedoch habe ich von ihnen kein Wissen genommen. Würde man einen von ihnen eine Schatzkammer anvertrauen, wäre er vertrauenswürdig, jedoch gehörten sie nicht zu den Menschen dieser Angelegenheit des Wissens und des Berichtens über den Gesandten, Allahs Segen und Frieden auf ihm. Als Ibn Šihāb (gest. 124/741) zu uns nach Medina kam, drängten wir uns vor seiner Tür um uns sein Wissen anzueignen.‘“[13]

Laut Maʿn b. ʿĪsā und Muḥammad b. Ṣadaqa erklärte Mālik, dass das Wissen von den folgenden vier Gruppen von Menschen nicht angenommen werden solle:

  • Zum einen sollte das Wissen nicht von einem Narren angeeignet werden.
  • Darüber hinaus wird das Wissen eines Neuerers, der zu seiner Neuerung (bidʿa) ruft, nicht akzeptiert.
  • Außerdem sollte von einem Lügner, der in seinen Gesprächen mit den Menschen lügt, auch wenn ihm nicht vorgeworfen wird, über den Gesandten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, zu lügen, nicht angenommen.
  • Zuletzt wird das Wissen nicht von einem Scheich angeeignet, der sowohl tugendhaft als auch rechtschaffen ist und viele Gottesdienste verrichtet, aber sich aufgrund seiner schlechten Merkfähigkeit nicht darüber bewusst ist, was er auswendig beherrscht und worüber er berichtet.[14]

Māliks starke Merkfähigkeit

Zu den erwähnenswerten Eigenschaften Māliks zählte sein bemerkenswertes Gedächtnis.

Es ist überliefert, dass er eines Tages mit Rabīʿa zu az-Zuhrī[15] ging und sie zwischen 41 und 43 Hadithe von ihm vernahmen. Daraufhin gingen sie am nächsten Tag erneut zu ihm und er erkundigte sich, an wie viele sie sich noch von den gestrigen Überlieferungen erinnern konnten. Daraufhin gab Rabīʿa bekannt, dass Mālik sich noch an alle Hadithe erinnern konnte. Also forderte az-Zuhrī Mālik dazu auf, die Überlieferungen vom Vortag aufzusagen und tatsächlich war er imstande, von den 41 bis 43 Überlieferungen 40 wiederzugeben. Dies erstaunte az-Zuhrī sehr und er äußerte: „Ich habe nicht gedacht, dass es jemanden außer mir auf der Erde gibt, der all dies auswendig beherrscht.“[16]

Der Ausspruch „Ich weiß nicht” als Māliks Weg zur Erlösung

Mālik b. Anas erklärte, dass der Ausspruch „Ich weiß nicht“ das „Schutzschild des Gelehrten“ sei und wenn er dies vernachlässige, er „im Kampf befallen werde.“[17] Diese Aussage bedeutet, dass ein Gelehrter seine eigenen Fähigkeiten nicht überschätzen sollte und in einer Angelegenheit, in der er, aufgrund des Mangels an Wissen, nicht imstande ist, ein Urteil zu fällen, zu diesem Umstand stehen sollte und es vorziehen sollte, keine Antwort zu geben, als zu riskieren, ein inkorrektes Urteil zu fällen. Es ist keine Schande für einen Gelehrten, in einer Angelegenheit unwissend zu sein. Zusätzlich dazu kann es verheerende Folgen haben, wenn ein Gelehrter ein falsches Urteil bekanntgibt.

Der Stellenwert dieses Ausspruches bei Mālik wird ebenfalls durch den folgenden Bericht von ʿAbd ar-Raḥmān b. Mahdī (gest. 198/814) deutlich. Er berichtet, dass ein Mann, extra eine Reise von sechs Monaten auf sich nahm, um Mālik über einen Sachverhalt zu befragen. Mālik entgegnete jedoch, dass er die Antwort darauf nicht wisse.[18] Hieraus kristallisiert sich, dass Mālik trotz der langen Anreise, welcher der Mann auf sich genommen hatte, es vorzog, kein Rechtsurteil zu sprechen, als etwas Falsches zu bestimmen.

Zusätzlich dazu berichtet al-Haiṯam b. Ǧamīl (gest. 213/828), dass er anwesend war, als Mālik über 48 Sachverhalte befragt wurde und er bei 32 davon „ich weiß nich“ antwortete.[19]

Und Ḫālid b. H̱idāš (gest. 224/839) sagte in diesem Kontext: „Ich kam aus dem Irak mit vierzig Sachverhalten zu Mālik, um ihn darüber zu befragen. Er gab mir nur zu fünf Sachverhalten eine Antwort.“[20] 

Imam Mālik und das Herausgeben von Rechtsgutachten

Hinsichtlich des Herausgebens von Fatwas erklärte Mālik b. Anas, dass er erst damit begonnen habe, nachdem 70 Menschen seine Kompetenz in dem Bereich zuvor bestätigt hatten.[21]

Ḫalaf b. ʿAmr (gest. 296/909) berichtet uns, dass er von Mālik hörte, dass er keine Fatwa gegeben habe, bevor er nicht jemanden, der wissender als er war, fragte, ob er ihn als dazu fähig betrachtete. Er fragte Rabīʿa und Yaḥyā b. Saʿīd und beide befahlen ihm, Fatwas zu geben. Ḫalaf fragte Mālik daraufhin, was gewesen wäre, wenn sie es ihm verboten hätten, Rechtsurteile zu sprechen. Mālik antwortete darauf, dass er sich dann an dieses Verbot gehalten hätte. Mālik erklärte weiterhin, dass es nicht rechtens sei, wenn man ich selbst zu etwas befähigt, ohne von Außenstehenden diese Fähigkeit und Kompetenz zugesprochen bekommen zu haben.[22]

Die Glaubenslehre von Mālik b. Anas

Über den Glauben (ʾīmān) per se gab Mālik b. Anas bekannt, dass dieser sich aus Aussage und Tat zusammensetze. Weiterhin sagte er über die Intensität des Glaubens, dass diese stets steigt und sinkt.[23]

Weiterhin gab Mālik b. Anas hinsichtlich des Glaubens bekannt: „Allah ist über den Himmeln und Sein Wissen ist überall; nichts entgeht seinem Wissen.“[24]

Auch sprach Mālik b. Anas über den heiligen Koran: „Der Koran ist das Wort Allahs. Und das Wort Allahs ist Allah zugehörig, das bedeutet seiner Eigenschaft zugeschrieben. Und nichts, was von Allah stammt, ist erschaffen.“[25]

Darüber hinaus erwähnte Mālik b. Anas über den Glauben an die menschliche Erschaffung des Korans: „Derjenige, der behauptet, dass der Koran erschaffen sei, wird bestraft und eingesperrt bis er reumütig von dieser Aussage zurückkehrt.“[26]

Ibn al-Qāsim (gest. 191/806) überliefert, dass Abū as-Samḥ Mālik fragte, ob Allah am Tage der Auferstehung gesehen wird. Mālik bestätigte dies und führte den folgenden Koranvers an: ,(Die einen) Gesichter werden an jenem Tag strahlen, zu ihrem Herrn schauen.‘[27] und ,Keineswegs! Sie werden von ihrem Herrn an jenem Tag bestimmt abgeschirmt sein.‘”[28]

Ǧaʿfar b. ʿAbdullāh berichtet: „Wir waren bei Mālik b. Anas als ein Mann zu ihm kam und sagte: ‚Abū Abdallāh, ‚Der Allerbarmer ist über dem Thron erhaben.‘ Wie hat er sich erhoben?‘ Mālik fühlte sich von der Frage unwohl, wie sonst nie von einer Frage. Er schaute auf den Boden und fing an, den Boden mit einem Stock, der in seiner Hand war, zu stochern, bis er anfing stark zu schwitzen. Dann erhob er sein Kopf, warf den Stock und sagte: ‚Die Art und Weise (oder das Wie) können wir nicht begreifen, sein Emporheben ist nicht unbekannt (bzw. wohlbekannt), der Glaube daran ist verpflichtend und danach zu fragen (wie es sein könnte) ist eine Nneuerung. Und ich glaube, dass du ein Neuerer bist.‘ Danach wurde dem Mann befohlen (die Moschee) zu verlassen.“[29]

Über die Bewahrung Allahs gegenüber Malik

Mālik wurde in unzähligen Hinsichten von Allah bewahrt. So hat Allah ihn beispielsweise davor bewahrt, weltliche Herrscher in zu großem Maße zu verehren. Mālik sagt selbst über ein Ereignis, bei dem er auf Abū Ǧaʿfar, den Herrscher des Kalifats, traf und sah, wie Angehörige der Banū Hāšim[30] seine Hände küssten. Mālik erklärte: „Allah hat mich davor beschützt und ich habe seine Hand nie geküsst.“[31]

Mālik b. Anas gab ebenfalls im gleichen Kontext bekannt: „Ich schwöre bei Allah, ich bin nie bei einem König eingetreten, außer dass Allah die Ehrfurcht vor ihm aus meiner Brust genommen hat, bevor ich bei ihm ankam.“[32]

Das Ansehen Māliks bei den Kalifen

Imam Mālik b. Anas genoss ein umfangreiches Ansehen bei den Kalifen seiner Zeit. Ḥusain b. ʿUrwa erzählt sogar, dass al-Mahdī nach Medina kam und Mālik zweitausend oder dreitausend dīnār zusandte. Dann kam er im Frühling nochmals zu Mālik und forderte ihn dazu auf, ihn mit nach Bagdad zu begleiten. Mālik lehnte dies jedoch ab und erklärte, dass der Gesandte, Allahs Segen und Frieden auf ihm, sagte: „Medina ist besser für sie, wenn sie nur wüssten.“ Zuletzt führte Mālik an, dass das Geld, welches al-Mahdī ihm zuvor geschickt hatte, immer noch in dem Zustand sei, in dem er es ihm übergeben habe[33].“[34] Mit dieser letzten Aussage deutete Mālik darauf hin, dass er diese finanzielle Zuwendung seitens al-Mahdī nicht verwendet hatte und dass er sich nicht von seinen Überzeugungen, in diesem Kontext die Annahme, dass der Aufenthalt in Medina für ihn besser sei als in Bagdad, abbringen lasse.

Darüber hinaus erzählt Mālik b. Anas von dem folgenden Vorfall: Als Abū Ǧaʿfar al-Manṣūr die große Pilgerfahrt vornahm, rief er Mālik zu sich. Er ging dieser Aufforderung nach und sprach mit ihm. Abū Ǧaʿfar al-Manṣūr erklärte ihm, dass er vorhabe, seine al-Muwaṭṭaʾ kopieren zu lassen und in jede Stadt der Muslime eine Kopie davon zu schicken. Darüber hinaus sagte er, dass er ihnen befehlen wolle, weder nach einem anderen Buch, noch nach einer anderen Meinung zu handeln. Abū Ǧaʿfar al-Manṣūr war der Meinung, dass der Ursprung des Wissens das Wissen und die Überlieferungen der Muslime in Medina sei. Mālik war jedoch nicht zufrieden mit diesem Vorschlag und forderte Abū Ǧaʿfar al-Manṣūr dazu auf, dies nicht zu tun. Er sagte: „Den Menschen sind Meinungen vorausgegangen, sie haben Hadithe gehört, Überlieferungen weitererzählt und jedes Volk hat das genommen, was ihnen vorausgegangen ist. Sie nahmen und handelten nach manchem von den Uneinigkeiten der Gefährten des Gesandten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, und anderen. Sie von einer Sache abzuhalten, woran sie glauben, ist schwerwiegend. Lass‘ die Menschen mit dem, woran sie glauben, und was jedes Volk für sich selbst ausgewählt hat.‘ Abū Ǧaʿfar al-Manṣūr entgegnete daraufhin: „Ich schwöre, hättest du mir zugestimmt, hätte ich befohlen, dies zu tun.“[35]

Über die Ehrung Māliks gegenüber dem Wissen und den Gelehrten

Mālik besaß sein eigenes Verständnis davon, wie Wissenssitzungen ablaufen sollten und wie das Verhältnis von Lehrer zu Studenten sein sollte. Dies wird in der folgenden Geschichte deutlich: ʿUmar b. al-Miḥbar ar-Raʿīnī sagte, dass al-Mahdī seine Söhne Mūsā und Hārūn aufgefordert hatte, von Mālik zu lernen. Also riefen diese nach Mālik, welcher jedoch nicht erschien. Sie erzählten dies ihrem Vater, der Mālik zu sich holen ließ, um mit ihm über diesen Vorfall zu reden. Mālik sagte daraufhin: ,Oh Befehlshaber der Gläubigen, es gehört sich, dass die Wissensstrebenden selbst zu den Leuten des Wissens gehen, und nicht umgekehrt.‘ Al-Mahdī gestand sich ein, dass Mālik im Recht war und forderte daraufhin seine Söhne auf, Mālik selber aufzusuchen. Als sie zu ihm gingen, verlangte der Erzieher der zwei Söhne des Befehlshabers von Mālik, etwas vorzulesen. Dies verweigerte Mālik erneut, indem er erklärte: „In Medina lesen die Menschen dem Gelehrten etwas vor, wie die Kinder ihrem Lehrer etwas vorlesen. Wenn sie einen Fehler begehen, dann bessert er ihnen diesen aus.“

Al-Mahdī gegenüber erklärte Mālik sein Vorgehen mit den folgenden Worten: „Ich hörte Ibn Šihāb sagen: ,Wir haben dieses Wissen in einem Garten voller Männer gesammelt.‘ Und diese sind, oh Befehlshaber der Gläubigen, Saʿīd b. al-Musaiyib, Abū Salama, Urwa, al-Qāsim, Sālim H̱āriǧa b. Zaid, Sulaimān b. Yasār, Nāfiʿ, ʿAbd ar-Raḥmān b. Hurmuz, und nach ihnen Abū az-Zinād, Rabīʿa, Yaḥyā b. Saʿīd und Ibn Šihāb. Ihnen allen wird vorgelesen und sie lesen nicht selbst vor.‘ Al-Mahdī sagte daraufhin: „Sie sind Vorbilder. Geht zu ihm und lest ihm vor.“ Und seine Söhne befolgten die Aufforderung.[36]

Māliks Zufriedenheit und Genügsamkeit

Zu den Charaktereigenschaften Māliks zählte seine Genügsamkeit und Zufriedenheit mit der Versorgung, die Allah für ihn vorbestimmt hatte. In diesem Kontext berichtet ʿAbdullāh al-ʿUmarī al-ʿĀbid, dass er Mālik b. Anas geschrieben habe und ihn angespornt habe, sich von den Menschen zurückzuziehen und sich nur auf gute Taten zu konzentrieren. Mālik schrieb zurück: „Wahrlich, Allah hat die Taten in Bezug auf seine Diener aufgeteilt, genauso wie er den Lebensunterhalt unter ihnen aufgeteilt hat. So kann ein Mann das Gebet leicht finden, jedoch tut er sich beim Fasten schwer. Und einem anderen fällt das Almosen geben leicht, jedoch fällt ihm das Fasten schwer, und einem anderen wurde die Anstrengung im Wege Allahs vereinfacht. Das Verbreiten des Wissens ist von den gütigsten Taten und ich bin mit dem zufrieden, was mir Allah zugeteilt hat. Ich glaube außerdem nicht, dass meine Taten hinsichtlich ihres Wertes unter deinen Taten liegen und ich hoffe, dass wir beide auf dem richtigen Weg der Rechtschaffenheit sind.”[37]

Māliks Unterrichte

Über die Wissenssitzungen, die Mālik abhielt, berichtet Muḥammad b. ʿUmar al-Wāqidī (gest. 207/823), dass Mālik in seinem Haus auf einer Liege gesessen habe und Kissen für seine Gäste im gesamten Haus verteilt waren. Muḥammad b. ʿUmar al-Wāqidī beschreibt die Sitzungen so, dass sie voller Ehre und Geduld seitens Mālik geprägt waren. Außerdem beschrieb er Mālik als einen äußerst edlen Mann. Es habe in seinen Sitzungen keinerlei Streitereien oder Lärm gegeben. Für gewöhnlich wurde er nach bestimmten Überlieferungen gefragt und er erklärte diese dann. Manchmal erlaubte er jemandem, ihm etwas vorzulesen. Er hatte einen Schriftsteller, der Ḥabīb hieß und alle seine Bücher niederschrieb und den Menschen daraus vorlas. Keiner saß in der Nähe Māliks, noch schaute jemand in sein Buch oder fragte bei einer Angelegenheit nach, aus Ehrfurcht vor ihm. Wenn Ḥabīb las und einen Fehler begann, was selten geschah, verbesserte ihn Mālik.[38]

Auch Qutaiba b. Saʿīd (gest. 240/855) äußerte sich über die Wissenssitzungen bei Mālik und erklärte, dass dieser geschmückt, mit Kajal in den Augen und parfümiert zu seinen Sitzungen erschien und dabei die beste Kleidung trug.[39]

Über das Vorgehen Māliks beim Überliefern von Hadithen und über den Ablauf der Wissenssitzungen sagte Ibn Abī Uwais (gest. 226/841): „Wenn Mālik Hadithe überliefern wollte, unternahm er die Gebetswaschung, saß auf seiner Liegestätte, voller Ruhe und Ehrfurcht, bürstete seinen Bart und fing an, zu berichten. Er wurde gefragt, wieso er dies tut, und er antwortete: ,Ich will die Hadithe des Gesandten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, ehren, also berichte ich erst über ihn, nachdem ich die Gebetswaschung gemacht habe.‘ Ihm gefiel es nicht, in der Straße über den Gesandten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, zu berichten, während er im Stehen war, oder wenn er in Eile war. Er erwähnte: ,Ich will zum Verstehen bringen, was ich über den Gesandten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, berichte.‘”[40]

Das Lob der Gelehrten auf Mālik

Die ehrenwerten Gelehrten haben Imam Mālik in vielerlei Hinsicht gelobt. An dieser Stelle sollen eine Reihe an Aussagen stellvertretend angeführt werden.

Sufyān b. ʿUyaina (gest. 198/815) erwähnte über die Bedeutung von Imam Mālik: „Was sind wir schon im Vergleich zu Mālik b. Anas?! Vielmehr folgten wir den Spuren von Mālik. Wenn Mālik von einem Scheich seine Überlieferungen aufschrieb, schrieben wir ebenso von ihm.“[41]

Darüber hinaus gab aš-Šāfiʿī (gest. 204/820) an, dass ohne Mālik und Ibn ʿUyaina das Wissen von den Leuten im ḥiǧāz[42] verloren gegangen wäre.[43]

Zusätzlich sagte ar-Rabīʿ b. Sulaimān (gest. 270/884), dass er aš-Šāfiʿī sagen hörte: „Wenn ein Hadith von Mālik dich erreicht, so halte daran fest.“ Ebenso sagte aš-Šāfiʿī: „Wenn eine Überlieferung dich erreicht, so ist Mālik der Stern.”[44]

Darüber hinaus erklärte aš-Šāfiʿī, dass Mālik sein Lehrer gewesen sei und er von ihm sein Wissen erlangt habe.“[45]

ʿUbaidullāh b. ʿUmar al-Qawārīrī (gest. 233/848) berichtet, dass er bei H̱ammād b. Zaid (gest. 179/795) war, als dieser über den Tod von Mālik unterrichtet wurde. Er fing an zu weinen und sprach: „Möge Allah mit Abū ʿAbdallāh barmherzig sein. Er hatte einen hohen Stellenwert in der Religion.“[46]

Des Weiteren gab al-Buẖārī (gest. 256/870) über Mālik b. Anas an: „Mālik b. Anas, sein Spitzname ist Abū ʿAbdullāh, er war ein Imam. Yaḥyā b. Saʿīd al-Anṣārī hat von ihm überliefert.“[47] Er sagte auch: „Die authentischste Überlieferungskette ist: Mālik über Nāfiʿ über Ibn ʿUmar.“ [48]

Muḥammad b. al-Ḥasan (gest. 189/805) berichtet, dass er für etwas mehr als drei Jahre bei Mālik war und mehr als siebenhundert Hadithe von ihm gehört hatte. Immer wenn er von Mālik Hadithe überlieferte, war sein Haus gefüllt und es kamen so viele Menschen, bis sie keinen Platz mehr vorfanden. Wenn er hingegen von jemand anderem überlieferte, kamen nur wenige Personen zu ihm.[49]

Darüber hinaus sprach ʿAbd ar-Raḥmān b. Mahdī (gest. 198/814): „Niemand ist bei mir im Hadith authentischer als Mālik.“[50]

Und auch Yaḥyā b. Saʿīd al-Qaṭṭān (gest. 198/814) sagte: „Mālik b. Anas war ein Imam im Hadith.“[51]

Abū Dāwūd Sulaimān b. al-Ašʿaṯ as-Siǧistānī (gest. 275/889) sagte über die drei großen Imame: „Möge Allah Mālik gnädig sein, er war ein Imam. Möge Allah aš-Šāfiʿī gnädig sein, er war ein Imam. Möge Allah Abū Ḥanīfa gnädig sein, er war ein Imam.“[52]

Abū Zurʿa ar-Rāzī (gest. 264/878) berichtet, dass die erste von ihm auswendiggelernten Hadithe von Mālik überliefert waren. Nachdem er seine Hadithe komplett auswendig beherrschte, lernte er die Hadithe von aṯ-Ṯawrī und Šuʿba auswendig. Er befasste sich auch mit den Fikh-Meinungen von Mālik, aṯ-Ṯawrī und al-Awzāʿī und machte Kopien der Bücher von aš-Šāfiʿī.“[53]

Der Vater von Abū Muḥmmad ʿAbd ar-Raḥmān b. Abī Ḥātim ar-Rāzī (gest. 327/890) sagte, dass die Beweisgrundlage der Muslime diejenigen seien, bei denen kein Misstrauen hinsichtlich ihrer Religion besteht. Und diese seien: Sufyān aṯ-Ṯawrī, Mālik b. Anas, Sufyān b. ʿUyayna und Ḥammād b. Zaid.”[54]

Über die Authentizität von Mālik sagte auch Abū Bakr al-Aṯram (gest. 261/875), dass er von Aḥmad b. Ḥanbal (gest. 241/855) hörte, dass Mālik b. Anas besser in den Überlieferungen über az-Zuhri sei als Ibn ʿUyayna über az-Zuhrī Danach fragte Abū Bakr al-Aṯram nach Maʿmar, jedoch entgegnete Aḥmad b. Ḥanbal, dass Malik auch vollkommener als er sei.[55]

Asad b. al-Farrāt (gest. 213/828) überliefert: „Wenn du Allah und das Jenseits begehrst, dann folge Mālik b. Anas.“[56]

Und auch Yahyā b. Maʿīn (gest. 233/847) sagte: „Mālik b. Anas ist Allahs Zeuge über seine Schöpfung.“[57]

Zuletzt erwähnte Abū ʿUmar b. ʿAbd al-Barr (gest. 463/1071): „Mālik hat Fatwas gegeben zu einer Zeit, wo Leute wie Yaḥyā b. Saʿīd al-Anṣārī, Rabīʿa b. Abī ʿAbd ar-Raḥmān, Nāfiʿ der mawlā von Ibn ʿUmar und ihresgleichen Fatwas gegeben haben.“[58]

Auszüge aus den Aussprüchen Māliks

Nun soll eine Auswahl an lehrreichen Aussprüchen von Mālik b. Anas erwähnt werden.

Imam Mālik, möge Allah ihm gnädig sein, sagte unter anderem über die Bedeutung der Aussagen des Gesandten:

„Von jedem werden die Meinungen entweder angenommen oder zurückgewiesen, außer die Worte des Besitzers/Bewohners dieses Grabes, Allahs Segen und Frieden auf ihm.“[59]

Das bedeutet, dass hinsichtlich der Urteile von Gelehrten differenziert werden muss und diese entweder angenommen oder verworfen werden. In den Aussprüchen des Gesandten muss jedoch nicht unterschieden werden, sie werden stets akzeptiert.

Über das Wissen sprach Imam Mālik:

„Das Wissen ist ein Licht, welches Allah denjenigen vermachtet, denen er es zugutekommen lassen möchte. Es besteht nicht nur durch das Auswendiglernen von zahlreichen Überlieferungen.“[60]

An dieser Stelle wird hervorgehoben, dass das Wissen als eine Gabe Allahs und als Gunsterweis an die Gläubigen zu betrachten ist. Darüber hinaus ist Wissen jedoch auch mehr als das bloße Auswendiglernen von Hadithen, sondern besteht vielmehr in dem Verstehen der Religion.

Weiterhin erklärte Mālik über die Umstände, nach Wissen zu streben:

„Derjenige, der nach dem Wissen strebt, muss Ruhe und Furcht besitzen. Das Wissen ist Gutes für denjenigen, der mit dem Guten davon versorgt worden ist. Und es ist eine Versorgung Allahs. Also lass‘ nicht zu, dass die Menschen über dich gebieten. Wahrlich zum Glück des Menschens gehört es, zum Guten verholfen zu werden und zum Elend gehört es, beständig Fehler und Sünden zu begehen. Es gilt als Demütigung und Beleidigung des Wissens, dass eine Person in Anwesenheit von Personen, die ihm nicht gehorchen, über das Wissen redet.“[61]

Zuletzt ist wird folgende Äußerung überliefert:

„Wenn ein Mensch nichts Gutes in sich verinnerlicht, dann kann er den Menschen auch nichts Gutes überlassen.“[62]

Einmal kam ein Mann zu Mālik und befragte ihn über eine Rechtsangelegenheit. Daraufhin sagte Mālik zu ihm: „Der Gesandte, Allahs Segen und Frieden auf ihm, sagte dieses und jenes.” Der Mann fragte Mālik im Anschluss daran nach seiner persönlichen Meinung. Mālik entgegnete auf diese Frage mit dem Koranvers „So sollen diejenigen, die Seinem Befehl zuwiderhandeln, sich vorsehen, dass nicht eine Versuchung sie trifft oder schmerzhafte Strafe sie trifft.”[63]

Er erinnerte den Mann folglich daran, dass nicht seine eigene Meinung von Relevanz ist, sondern die prophetische Sunna als Wegweiser für die Gläubigen gilt und sich danach gerichtet werden muss.

Des Weiteren war Mālik b. Anas jedoch der Meinung, dass das gute Benehmen eine Voraussetzung für den Wissenserwerb sei und zuerst erlangt werden solle, da er zu einem Jugendlichen aus dem Stamm der quraiš sagte: „Mein Bruder, erlerne zuerst das gute Benehmen, bevor du nach dem Wissen strebst.”[64]

Über die Intention Māliks im Wissenserwerb berichtet Ibn Wahb (gest. 197/813), dass er Mālik sagen hörte: „Ich habe nur um meiner selbst Willen nach Wissen gestrebt und ich habe nicht gelehrt, damit die Menschen mich brauchen. Genauso waren auch die anderen die Gelehrten.”[65]

Durch diesen Ausspruch wird die Reinheit der Intention Māliks deutlich, da er seinen Bildungsweg nicht für das Ansehen bei den Menschen bestritt oder um eine relevante Position in der Gesellschaft einnehmen zu können. Vielmehr hat er sich für sich selbst und für das persönliche Verständnis seiner Religion um Wissen bemüht.

Mālik b. Anas Beschwernis

Wie auch Imam Abū Ḥanīfa musste Mālik b. Anas ebenfalls aufgrund seiner islamrechtlichen Ansichten eine körperliche Bestrafung durchleiden. Abū Dāwūd überliefert, dass Ǧaʿfar b. Sulaimān, der Herrscher von Medina, Mālik b. Anas wegen seiner Ansicht zur erzwungenen Scheidung auspeitschte. Von weiteren Gefährten sei weiterhin berichtet worden, dass Mālik nach der Auspeitschung erneut geschlagen wurde, man ihn auf ein Reittier trug und zu ihm sagte: „Erzähl den Menschen über dich und deine Tat!“ Mālik blieb jedoch entschlossen und stand für seine Haltung ein, und so gab er bekannt: „Ich bin Mālik b. Anas b. Abī ʿĀmir al-Aṣbaḥī. Ich bin der Meinung, dass die erzwungene Scheidung nicht gültig ist.“ Als Ǧaʿfar b. Sulaimān die Nachricht davon erreichte, dass Mālik b. Anas trotz der körperlichen Strafe gegen sich selbst aussagte, lies er ihn frei.[66]

Der Tod von Mālik b. Anas

Mālik b. Anas starb am Morgen des 14. Rabīʿ al-Awwal im Jahre 179 n. H. im Kalifat von Hārūn ar-Rašīd. Der damalige Herrscher von Medina, ʿAbdallāh b. Muḥammad b. Ibrāhīm b. Muḥammad b. ʿAlī b. ʿAbdallāh b.  al-ʿAbbās, leitete sein Totengebet am Bestattungsort und Mālik wurde dann schlussendlich in al-Baqīʿ begraben. Mālik b. Anas war am Tag seines Todes 85 Jahre alt.[67]

Fazit

Mit dieser Abhandlung sollte sich zum einen der vorzügliche Charakter Imam Māliks offenbart haben und zum anderen seine Relevanz für die islamische Gemeinde und sein religiöser Verdienst. Des Weiteren sind ganz eindeutig Parallelen zu Imam Abū Ḥanīfa zu erkennen, vor allem hinsichtlich der Prüfungen, die beiden Imame erleiden mussten. Sie beide mussten aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen körperliche Schmerzen erleben, und trotz dessen ließen sie nicht von ihrer Überzeugung ab und vertrauten auf Allah. Zusätzlich dazu besaßen beide Imame ein korrektes Verständnis vom Islam, hielten sich von Neuerungen fern und stützen sich in all ihren Taten auf die prophetischen Sunna. So wie Abū Ḥanīfa als Vorbild für die heutige muslimische Gemeinde gilt, lässt sich das Gleiche bezüglich Imam Mālik konstatieren.

 

 

[1] Muḥammad b. Aḥmad b. ʿUṯmān aḏ-Ḏahabī: Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ, Bd. 8, S. 48–49.

[2] Yūsuf b. ʿAbdallāh b. Muḥammad b. ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 10–12.

[3] Aḏ-Ḏahabī: Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ, Bd. 8, S. 69.

[4] Ibid., Bd. 8, S. 69.

[5] Ibid., Bd. 8, S. 70.

[6] Ibid., Bd. 8, S. 55.

[7] Der mawlā von ʿAbdallāh b. ʿUmar.

[8] Ibid., Bd. 8, S. 107.

[9] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 37.

[10] Der Großgelehrte von Basra (Irak).

[11] Aḏ-Ḏahabī: Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ, Bd. 8, S. 49–52.

[12] D.h. dass diese siebzig Menschen die Hadithe über den Gesandten, Friede sei mit ihm, berichteten.

[13] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 16.

[14] Ibid., S. 16.

[15] Auch bekannt als Ibn Šihāb.

[16] Ibid., S. 18.

[17] Ibid., S. 37.

[18] Ibid., S. 38.

[19] Ibid., S. 38.

[20] Ibid., S. 38.

[21] Abū Nuʿaim Aḥmad b. ʿAbdallāh b. Aḥmad al-Aṣbahānī: Ḥilya al-Awliyā, Bd. 6, S. 316.

[22] Ibid., Bd. 6, S. 316–317.

[23] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 36.

[24] Ibid., S. 18.

[25] Abū Nuʿaim al-Aṣbahānī, Ḥilya al-Awliyā, Bd. 6, S. 325.

[26] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 18.

[27] Sure al-Qiyāma, Vers 22-23.

[28] Ibid., S. 36; Sure al-Muṭaffifīn, Vers 15.

[29] Abū Nuʿaim al-Aṣbahānī, Ḥilya al-Awliyā, Bd. 6, S. 325–326.

[30] Der Stamm des Gesandten, Friede sei mit ihm.

[31] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 42.

[32] Aḏ-Ḏahabī: Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ, Bd. 8, S. 66.

[33] D. h. der gesamte Betrag ist noch vorhanden.

[34] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 42.

[35] Ibid., S. 41.

[36] Aḏ-Ḏahabī: Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ, Bd. 8, S. 63–64.

[37] Ibid., Bd. 8, S. 114.

[38] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 41–42.

[39] aḏ-Ḏahabī: Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ, Bd. 8, S. 64.

[40] Abū Nuʿaim al-Aṣbahānī, Ḥilya al-Awliyā, Bd. 6, S. 318.

[41] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 21.

[42] das Gebiet um Mekka und Medina

[43] Ibid., S. 21.

[44] Ibid., S. 23.

[45] Ibid., S. 23.

[46] Ibid., S. 22.

[47] Ibid., S. 31.

[48] Aḏ-Ḏahabī: Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ, Bd. 8, S. 114.

[49] Abū Nuʿaim al-Aṣbahānī, Ḥilya al-Awliyā, Bd. 6, S. 330.

[50] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 25.

[51] Ibid., S. 26.

[52] Ibid., S. 32.

[53] Ibid., S. 32.

[54] Ibid., S. 32.

[55] Ibid., S. 32.

[56] Aḏ-Ḏahabī: Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ, Bd. 8, S. 94.

[57] Ibid., Bd. 8, S. 94.

[58] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 27.

[59] Aḏ-Ḏahabī: Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ, Bd. 8, S. 93.

[60] Abū Nuʿaim al-Aṣbahānī, Ḥilya al-Awliyā, Bd. 6, S. 319.

[61] Ibid., Bd. 6, S. 320.

[62] Ibid., Bd. 6, S. 321.

[63] Ibid., Bd. 6, S. 326; Sure an-Nūr, Vers 63.

[64] Ibid., Bd. 6, S. 330.

[65] aḏ-Ḏahabī: Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ, Bd. 8, S. 66.

[66] Abū Nuʿaim al-Aṣbahānī, Ḥilya al-Awliyā, Bd. 6, S. 316.

[67] Ibn ʿAbd al-Barr: al-Intiqāʾ, S. 45.

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